Schwerer Verkehrsunfall in Techau

Vier Personen zum Teil schwer verletzt

Techau

Großeinsatz für die Rettungskräfte im Süden des Kreises Ostholstein. Zwei Pkw stoßen zusammen, durch den Aufprall wird ein Pkw gegen einen Lkw geschleudert und verkeilt sich. Vier Personen werden zum Teil schwer verletzt, drei von ihnen müssen mit schwerem Rettungsgerät durch die Feuerwehr befreit werden. Die endgültige Unfallursache wird nun durch die Polizei ermittelt. Was genau passierte: Laut ersten Informationen der Polizei hatte eine 79-jährige, aus Ostholstein stammende Fahrerin eines VW Golf gegen 09.45 Uhr versucht die Eutiner Straße (L 309) zu überqueren. Dabei hat sie offenbar einen herannahenden, aus Richtung Lübeck kommenden Mercedes übersehen. Die 61-jährige Fahrerin konnte den schweren Geländewagen nicht mehr abbremsen wodurch es zur Kolission der beiden Fahrzeuge kam. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Geländewagen auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem aus Pansdorf kommenden Lkw zusammen. Der Aufprall war so heftig, dass sowohl die Fahrerin wie auch ihr 34-jähriger Beifahrer im Geländewagen, als auch der aus Mecklenburg-Vorpommern stammende 54-jährige Lkw-Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt wurden. Alle drei Insassen wurden schwer verletzt. Die Fahrerin des VW wurde leicht verletzt. Ersthelfer alarmierten nach dem Zusammenstoß sofort die Rettungskräfte über den Notruf. Gleich mehrere Rettungswagen, vier Notärzte und auch der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes eilten zur Einsatzstelle. Ebenfalls waren die Feuerwehren Ratekau, Techau und Pansdorf für die Rettung der eingeklemmten Personen alarmiert worden. Die Polizei sperrte weiträumig die Einsatzstelle ab. Mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät mussten die zwei Insassen aus dem Geländewagen wie auch der LKW-Fahrer befreit werden. Nach etwa einer Stunde waren die beiden Insassen aus dem Geländewagen befreit. Einige Zeit später konnten die Einsatzkräfte auch den Lkw-Fahrer aus dem Führerhaus befreien.Hierzu musste die Fahrerkabine des Laster mit hydraulischen Stempeln stabilisiert werden. „Die Rettung gestaltet sich bei so vielen eingeklemmten Insassen immer schwierig und ist auch belastend für unsere Einsatzkräfte“, sagte Gemeindewehrführer Christian Ziemann von der Feuerwehr. Alle drei Insassen kamen mit Notarztbegleitung in umliegende Krankenhäuser. Auch die Notfallseelsorge aus dem Kreis Ostholstein wurde zum Einsatz alarmiert. „Unsere Einsatzkräfte sehen schlimme Dinge und müssen dies verarbeiten“, sagte Ziemann. Unterdessen begannen nach der Rettung der verletzten Personen die Aufräumarbeiten und Ermittlungen der Polizei wie es letztendlich zu dem schweren Unfall auf der Eutiner Straße in Techau gekommen ist. Zur Klärung der Unfallursache ist auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter zur Einsatzstelle gerufen worden. Die beteiligten Fahrzeuge mussten durch ein Abschleppuntenehmen geborgen werden. Die Eutiner Straße war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten bis 13:00 Uhr voll gesperrt. im Einsatz.