LKW Container brennt auf der A20 bei Lübeck

Lübeck

Fahrer reagiert geistesgegenwärtig - Polizei lobt vorbildliches Verhalten

Am Freitagvormittag ist es auf der A20 zwischen den Anschlussstellen Genin und dem Kreuz Lübeck-Süd zu einem LKW Brand gekommen. Gegen 10.20 Uhr meldete der Fahrer eines mit Elektroschrott geladenen LKW eine starke Rauchentwicklung aus dem Container seines Fahrzeuggespannes. Geistesgegenwärtig fuhr er das Fahrzeug aus dem Tunnel und lenkte es auf den Standstreifen. Im Anschluss koppelte er seinen Anhänger ab und ließ den mit Elektroschrott beladenen betroffenen Container auf den Standstreifen ab. Somit verhinderte er das Feuer eine Gefahr für seine Zugmaschine und andere Verkehrsteilnehmer hatte. Die Lübecker Feuerwehr rückte mit Kräften der Berufsfeuerwache 1 und 2 sowie Helfern der Freiwilligen Feuerwehren Moisling und Genin auf die Autobahn aus. Von der Drehleiter aus wurd der brennende Container geflutet und im Anschluss mit Löschschaum bedeckt. Nachdem es den 35 Einsatzkräften nicht gelang das feuer endgültig zu löschen wurde das Fahrzeuggespann in Begleitung der Feuerwehr zum Werksgelände gefahren und dort der betroffene Container zum Ablöschen geleert. Die Autobahn war während der Löscharbeiten bis 11.40 Uhr in Richtung Bad Segeberg voll gesperrt. 

Die eingestezten Polizeibeamten lobten das Verhalten des LKW Fahrers ausdrücklich als vorbildlich.