Grosseinsatz in Lübecker Schule

Lübeck

Verletzte nach Vorfall in Klassenraum

Große Aufregung im Schulzentrum an der Georg-Kerschensteiner-Straße im Lübecker Stadtteil St-Lorenz Nord. Gegen 11.00 Uhr ging aus der Emil-Possehl-Schule ein Notruf bei der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Lübeck ein. Demnach wurde in einem Klassenraum offenbar eine nicht näher bekannte Substanz versprüht. Im Anschluss klagten nach Informationen der Polizei etwa 20 Schülerinnen und Schüler über Unwohlsein und Kopfschmerzen. Infolge des Notrufs lief ein regelrechter Großeinsatz an. Fahrzeuge aller 4 Berufsfeuerwachen, der Löschzug Gefahrgut sowie Unterstützungskräfte unterschiedlicher Freiwilligen Feuerwehren fuhren Richtung  Schulzentrum. Auch mehrere Rettungswagen aus dem Stadtgebiet Lübeck sowie dem Kreis Ostholstein, Notärzte und der leitende Notarzt trafen kurz nach dem Alarm in der Georg- Kerschensteiner-Straße ein. Vor Ort konnten alle Betroffenen das Gebäude eigenständig verlassen. Sie wurden, während der betroffene Klassenraum von den Einsatzkräften der Feuerwehr belüftet wurde, vom Rettungsdienst und den Notärzten in Augenschein genommen. Lediglich 3 Personen mussten behandelt werden, konnten im Anschluss allerdings entlassen werden. Somit gelten 3 Personen als leicht verletzt, wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage bestätigt.

Schon  nach kurzer Zeit konnte ein Großteil der etwa 80 eingesetzten Kräfte wieder aus dem Einsatz entlassen werden. Die betroffenen Schüler wurden im Anschluss von den zahlreichen Beamten der Polizei vernommen. Weitere Beamte durchsuchten das Gelände und unter anderem auch die Müllbehälter des betroffenen Gebäudeteils.

Ziel war herauszufinden, welche Substanz in dem Klassenraum versprüht wurde. Laut Information der Polizei wurde gegen den oder die unbekannten Täter ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung  eingeleitet.