Schwerer Unfall auf der A1 bei Scharbeutz: Zwei Verletzte und zwei Hunde betroffen

Scharbeutz

Ein schwerer Auffahrunfall auf der A1 hat am Sonnabendmittag zwischen Pansdorf und Scharbeutz für einen größeren Einsatz der Rettungskräfte und erhebliche Verkehrsbehinderungen in der Region gesorgt.

Nach ersten Informationen der Polizei fuhr gegen 12.55 Uhr ein Lkw-Gespann mit ungarischem Kennzeichen bei stockendem Verkehr in Fahrtrichtung Norden auf einen Audi mit Wiesbadener Kennzeichen auf. Die beiden Insassen des Pkw wurden bei dem Zusammenstoß zum Teil schwer verletzt.

Nach Angaben vom Unfallort war die Wucht des Aufpralls so groß, dass der Audi um 180 Grad gedreht und auf den Seitenstreifen geschoben wurde. In dem Wagen saßen zwei Personen, außerdem befanden sich zwei Hunde im Fahrzeug. Zunächst war den Einsatzkräften gemeldet worden, dass möglicherweise Menschen eingeklemmt seien. Diese Befürchtung bestätigte sich jedoch nicht: Feuerwehr und Rettungsdienst stellten vor Ort fest, dass niemand aus dem Auto befreit werden musste.

Die beiden Fahrzeuginsassen wurden noch an der Unfallstelle von Rettungsdienst und Notarzt versorgt. Anschließend brachten Rettungswagen sie in umliegende Krankenhäuser. Genauere Angaben zu den Verletzungen lagen zunächst nicht vor.

Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt. Neben den verletzten Menschen mussten die Einsatzkräfte auch die beiden Hunde aus dem Audi versorgen. Feuerwehrleute kümmerten sich um die Tiere und sorgten dafür, dass sie in eine Tierklinik nach Neustadt gebracht wurden. Mindestens einer der Hunde wurde nach ersten Erkenntnissen schwer verletzt.

Die A1 musste in Richtung Puttgarden vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Pansdorf abgeleitet. Das hatte spürbare Folgen für die umliegenden Orte: Auf den Ausweichstrecken durch Scharbeutz kam es zu erheblichen Behinderungen. Auch auf der Autobahn selbst bildete sich im Reiseverkehr ein kilometerlanger Rückstau.

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Luschendorf, Pansdorf und Ratekau, drei Rettungswagen, ein Notarzt, der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes sowie mehrere Streifenwagen der Polizei. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Gegen 15.45 Uhr war die Autobahn in Richtung Norden weiterhin gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.